Der Kopf hatte sich etwas zur Seite geneigt. Die Augen unter den bleichen Lidern waren ge[pg 400]brochen. Aber die Lippen standen ein wenig geöffnet, als ob Ihn dürstete. Er hielt die beiden Arme nach oben ausgebreitet. Aus seiner geöffneten Seite unter der Brust floss das Blut.

Das Blut floss.

Es tropfte auf die grauen, breiten Steinfliesen des Fussbodens. Die Fliesen blieben grau und steinern. Eine rothe, schmerzliche Lache hatte sich auf ihnen gebildet. Der Stein färbte sich violett unter ihr.

Beständig aus dem blutenden, durchbohrten Herzen fielen die Tropfen.

Druck von Ramm & Seemann in Leipzig.


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Von demselben Verfasser ist erschienen:

Ein Narr. Roman.Mk.3.–
Die Jungen. Roman."3.–
Misere. Roman."3.–
Nixchen. Ein Beitrag zur Psychologie der höheren Tochter. Fünfte Auflage."1.50
Häusliches Glück. Aus den Papieren eines Ehemannes."1.50