Als die Männer den Weibern wieder die Täuflinge überließen, merkten sie, daß der Melcher und der Balthauser kein Schnäuferlein mehr taten. Der Müller mochte sie wohl ein wenig zu fest an sich gedrückt haben, und es war ungewiß, ob sie getauft oder heidnisch ins Jenseits eingefahren waren.

Der Bauer aber freute sich an dem Kasper. Der hielt die lebendigen Augen offen und sah scharf darein. »Der hat gescheite Augen,« frohlockte der Alte, »das ist ein Kreuzköpfel.«

»Er ist zu früh auf die Welt gekommen, der Spitzbub,« sagte die Hebamme. »Ich will ihn auf der Schaufel dreimal in den Backofen schieben, dann geratet er. Und gespieben hat er auch schon. Speibendes Kind, bleibendes Kind!«

Der Isidor ließ im Wirtshaus noch einen gezuckerten Wein auftragen, wie ihn die Weiber gern mögen, hernach schickte er die zwei mit dem Lebendigen und den Toten heim.

Er selber trollte erst spät seinem Hof zu.

Vor der Kapelle rastete er. Der Mond lugte glashell hinein.

»Blaumantel, ob du schon schlafst?«

Der hölzerne Heilige drin redete nicht und deutete nicht.

»Geh, reck die Nase her und schnupf, heiliger Blaumantel!« spottete Isidor. Er tappte sich zu dem Heiligen hin und schüttete ihm das Tabakglas in den Bart.