Der Siebenschläferhof war schwer verschneit. Keine Menschenspur führte hin, nur hie und da eine Hasenfährte oder ein Fuchsentritt. Die Fenster waren unter den angeflogenen Flocken erblindet.

»Der Hof ist ausgestorben,« murmelte der Dullhäubel. »Kehren wir um!«

Doch die Sanna deutete auf den Rauchfang. Ein ganz dünner, schier luftblauer Rauch stieg gleich schüchternem Atem auf und meldete Leben.

Der Bauer klopfte an die Tür, an die Fenster. »Auf, der Dullhäubel ist da!«

Es rührte sich nichts.

Schließlich trommelte er mit einem Prügel an die Tür, daß der Wald rings hallte.

Endlich schlurfte es drinnen im Flur.

Die Tür wurde aufgeriegelt. Ein zottiger, graubärtiger Mann, die Augen voll Schlaf, trat auf die Schwelle und fragte: »Was – was kommst du daher in dem stumpfen Wetter? Was – was willst du mitten im Winter?«

»Darf man dich nur im Sommer heimsuchen, Vetter?«