Er kam heim und tappte durch den Hof ins Vorhaus. Die Stubentür aber war versperrt; ein Strohsack lag davor, der schien für ihn bereitet.
Der Dullhäubel rüttelte. »Ogath, ich sag dir es im guten, tu auf!«
Drin rührte sich nichts.
»Bäurin, tu auf! Tu auf, Bäurin! Ich bin es. Der Dullhäubel ist es. Dein Kasper,« schmeichelte er. »Weib, laß dir sagen, riegel auf!«
Er drängte das Ohr ans Schlüsselloch. Kein Hauch war zu hören.
Da kam ihm die Hitze. »Tu auf, Weib, sonst hol ich die Hacke und spreng die Tür auf!«
Drin meldete es sich ruhig: »Wag es! Den Kittel schlag ich dir um den Schädel, solang ein Fetzen dran ist. Draußen hast du den Strohsack.«
»Laß mich doch nit zugrund gehen!« schluchzte er. »In den Bach bin ich gefallen, waschelnaß bin ich.«
»Warum bist du nit ersoffen?« sagte sie aufgebracht. »O mein gottseliger Mann, der Gid, ist tausendmal besser gewesen als du! Das ganze Geld versäst du im Saufhaus.«
»Herr, erbarm dich meiner!« murmelte er wie bei einer Litanei.