Der Dullhäubel meldete sich, ehe sie ihm das Haus stürmten. Vom Guckloch rief er hinab: »Guten Abend miteinander!«

Da hoben sich die verlarvten Gesichter, uralte Faustbüchsen zielten herauf, sie schrieen, pfiffen, läuteten mit eisernen Töpfen, und einer blies wahnwitzig in ein Kuhhorn.

Auf einmal war es still. Ein kurzer Mann trat vor, Maul und Kinn gedeckt mit einem wüsten Baumbart, und forderte aus verstelltem Hals: »Gib uns den Blaumantel zurück, du hast ihn im Moos versenkt!«

»Meiner Seel, ich hab ihn nit!«

»Wo ist er dann? Du weißt es.«

»Der Blaumantel? Der schalanzt wo im Land herum. Traut ihm nit, Fuxloher! Er kann sich nit ausweisen, nit einmal in der römischen Kanzlei kennen sie ihn.«

»Wo der Heilige ist?« klang es wilder.

»Er ist zum Himmel aufgeflogen. Oder hat er sich eine bessere Kapelle ausgesucht. Was weiß ich? Laßt mich in Ruh!«

Stimmen gellten: »Er spottet noch, der Schlechtling! Bis ins Schienbein hinein ist er verwahrlost! Stecht ihm eine Lucke! Erstechen soll man ihn! Erstechen!« Ein Spieß erhob sich steif aus dem Haufen.