Das war dem Dullhäubel recht. Und er sagte zu der Himmelsfrau: »Liebe Fürbitterin, du schnupfst nit? Für deine wehleidige Jungfernnase ist meine Mischung zu scharf. Aber uns schmeckt es, gelt, Gottvater!«
Er schüttelte das rubinene Glas und ließ den Tabak rieseln auf des Herrgotts strahlende Hand.
Also hat unser Herrgott an einem gelungenen Schelm mehr Freude als an neunundneunzig Gerechten. Und so findet die Geschichte vom Kasper Dullhäubel jetzt ihr
Ende.
Von demselben Verfasser erschienen vorher im gleichen Verlag:
Aus wilder Wurzel
Ein Roman
Einbandzeichnung von Oswald Weise. 10. Tausend
Münchner Allgemeine Zeitung: »Das vorliegende Buch ist des Dichters beste und reichste Schöpfung und läßt noch ausgereiftere, kostbarere Früchte erwarten. Hart, eisern, von knirschendem Willen durchzuckt ist dieser Bericht, der von den mutig-zagen Bauern zu erzählen weiß, die es auf sich genommen, die furchtbare Baumwildnis der Eisensteiner Berge im endlosen Böhmerwalde der Scholle dienstbar zu machen. Watzliks Buch wird zu den bleibenden unseres Literaturschatzes gehören.«