Im Gau des Lusens ging bald das Gerücht um, der Heilige habe mit zwei armen Holzhackern ein frommes Gespräch geführt.

Der Dullhäubel aber prahlte sich, er habe die ganze Nacht mit dem Blaumantel im »pfalzenden Hahn« gesoffen und Karten gespielt und habe schließlich den trunkenen Heiligen heimschaffen müssen.


Das Frühjahr kam, die Tage nahmen auf.

Da tändelten die Vögel, der Birkhahn krudelte, der Kiebitz tanzte um seine Frau, der Fuchs lief der Füchsin nach und der Has der Häsin.

Und wie die Sterne so zierlich leuchteten und der breite Bauernmond über den Fuxloher Heustadeln hing, stieg der Dullhäubel auf halsbrecherischen Waldsteigen übers Gebirg hinüber ins Bayernland der Einöd Kaltenherberg zu. Der Lugausbauer dort hatte eine mächtige Tochter.

Das Gehöft lag schon finster.

Der Dullhäubel klopfte an.

Drin meldete sich der alte Lugaus. Er trat ans Fenster und spähte in die weiße Nacht heraus.