»Bist du der Bauer?« fragte der Dullhäubel.
»Der bin ich.«
»Tu auf! Heiraten möcht ich. Deine Tochter möcht ich.«
»Hoho, wer bist denn du? Der Lugaus gibt sein Mensch nit dem ersten besten, der in der Nacht daher reitet. Wir Bauern auf der Einöd sind dumm, aber zum Narren haltet uns keiner.«
»Dem Mußmüllner aus Fuxloh sein Bub bin ich. Hast du noch nie nix gehört von der Mußmühl?«
»Ei freilich! Komm nur herein! Bist herzlich gern gesehen.«
Der Alte riegelte die Tür auf, dann stieg er im Vorhaus die Stiege ein paar Staffeln hinauf und rief in die Bodenluke hinein: »Ogath, heb dich! Heb dich schleunig! Der Mußmüllnerbub ist da. Schlupf in den Kittel! Leg an dein seidenes Gewand!«
Der Dullhäubel setzte sich auf eine mit Rosenstöcken reichlich bemalte Truhe und ließ die Füße baumeln.
Die alte Bäurin gab ihm die Hand und kicherte und nickte unablässig. Der Lugaus brannte einen Span an und steckte ihn in den Leuchter am Ofen, hernach ließ er sich am Tisch nieder und schmunzelte übers ganze stoppelige, faltige Gesicht.