Die Widersacher schauten verdutzt drein, der Richter aber winkte entschlossen hinab auf den Marktplatz, dort stand ein riesiger Mann mit einem Säbel.

Den zweien wurde ängstig.

Der Säbel klapperte draußen die Stiege herauf. Der Dullhäubel langte sich nach dem Hals, als würge ihn etwas. Dem Müller war, eine Sense fahre ihm durch die Kniee.

»Gid, verzeih!« ächzte der eine.

»Kasper, vergiß!« murmelte der andere.

Der Mann mit dem Säbel trat herein. Sein Gesicht war ernst, als müsse er in die Feldschlacht gehen. Er wischte sich links und rechts über den Schnurrbart.

Der Richter sprach zu ihm: »Sie, Herr Notnagel, rennen Sie gleich zum Postmeister hinüber! Er soll nicht aufs Kegelscheiben vergessen. Im Wirtshaus zum Blumenstöckel.« –

Die zwei Fuxloher atmeten auf, als sie draußen auf dem Gang standen.

Der Gang war weitläufig und finster, und drum verirrten sie sich und gerieten an eine eisenbeschlagene Tür, die halboffen stand.

Der Dullhäubel spähte hinein.