X = s ∙ 2,8/6,5.
Es sei s = 26,5 mm, dann ist
X = 26,5/6,5 m ∙ 2,8 m = 11,4 mm.
s braucht dabei nicht im Maßstab des Planes ermittelt zu werden. Die [Fig. 27] stellt ein Profil (Schnitt) durch die Punkte dar. 6,5 und 2,8 sind die Schichthöhen in bezug auf 62,2 als Nullhöhe. Die Berechnung von X bzw. das Einschalten von Kurvenpunkten wird durch Anwendung des Rechenschiebers und graphischer Methoden erleichtert. Umgekehrt kann man zwischen zwei gegebenen Höhen eine Höhe zu gegebener Entfernung einrechnen.
Fig. 27.
Aus dem Verlauf der Höhenkurven kann man zunächst die Form der Erhebungen erkennen (vgl. [Fig. 28]): Rücken (r, d), Vorsprünge (d, e, f, g, h), Nasen an den Ausbiegungen der Kurven, Mulden (i, k) an den schwachen, Schluchten (l) an den stärkeren Einbiegungen derselben. Kuppen (a) sind kleinere Erhebungen, die Kurven kehren in sich selbst zurück. Ebenso ist es beim Kessel (b, c); er liegt aber in der Vertiefung und wird zum Unterschied von der Kuppe mit einem Pfeil in der Fallrichtung bezeichnet. Bei einem Sattel (m, n) biegen die Kurven auf allen vier Seiten nach innen ein. Sie liegen als Einsenkungen zwischen zwei Kuppen oder als Erhebungen zwischen zwei Mulden. Bei einer senkrechten Wand laufen die Kurven an einer Stelle ineinander, bei einer überhängenden Wand ragt die höhere Schichtlinie über eine niedrigere hinaus.
Fig. 28.
Die Neigung (Gradation) der Böschungen kann man aus dem Abstand der Höhenlinien in der Karte erkennen. Bei steileren Böschungen ist der Zwischenraum der Kurven geringer, bei flachen größer. Den Grad der Neigung oder den Böschungswinkel α kann man aus der Entfernung s der Kurven und der Schichthöhe h leicht berechnen. Es ist: