„Weshalb hast Du Dich so lange herum getrieben, Sam? Ich ließ Dir durch Andy sagen, eilig zu sein.“

„Gott helf mir, Missis,“ sagte Sam, „Pferde kann nicht alle im Nu gefangen werden; – waren ein gut Stück Weg die Weide hinunter gerannt, und Gott weiß, wo alles.“

„Sam, wie oft muß ich Dir sagen, nicht die Worte zu gebrauchen: ‚Gott helf, und Gott weiß,‘ und solche Dinge? Es ist sündlich.“

„O Gott sei mir gnädig! Ich 's ganz vergessen, Missis! Ich will nichts solches mehr sagen.“

„Ja aber, Sam, grade in diesem Augenblicke hast Du es wieder gesagt.“

„Habe ich? Gott! ich meine – ich wollts nicht sagen, Missis.“

„Du mußt auf Dich Acht geben, Sam.“

„Laßt mich nur zu Athem kommen, Missis, und ich will ganz ordentlich reden; – ich sehr Acht geben.“

„Gut, Sam, Du mußt mit Mr. Haley reiten, und ihm den Weg zeigen, und ihm helfen. Nimm die Pferde wohl in Acht, Sam, Du weißt, Jerry war vorige Woche etwas lahm; reite sie nicht zu schnell.“

Mrs. Shelby sprach die letzten Worte mit gedämpfter Stimme und besonderem Nachdrucke.