„Werden zu viel fordern,“ sagte Tom.
„Das will ich schon abmachen; – sind noch jung im Geschäfte und müssen billig arbeiten,“ sagte Marks, während er fortfuhr zu lesen. „Hier sind drei ganz leichte Fälle, – haben natürlich nichts weiter zu thun, als sie niederzuschießen oder zu schwören, daß sie niedergeschossen sind, – können nicht viel fordern dafür. Die andern Fälle,“ fügte er hinzu, sein Papier wieder zusammenschlagend, „lassen sich schon noch 'ne Weile aufschieben. Also laßt uns die besondern Umstände hören, Mr. Haley. Ihr habt sie also gesehen, die Dirne, als sie an's Ufer kam?“
„Zuverlässig, – so deutlich, wie ich Euch sehe.“
„Und ein Mann half ihr das Ufer hinauf?“ fragte Locker.
„Freilich, das hab' ich gesehen.“
„Wahrscheinlich,“ sagte Marks, „ist sie irgendwo versteckt worden; aber wo – das ist die Frage. Tom, was sagt Ihr?“
„Müssen heute Abend noch über den Fluß, – keine Frage,“ sagte Tom.
„Aber da ist kein Boot,“ sagte Marks; – „und das Eis treibt fürchterlich, Tom, – ist's nicht gefährlich?“
„Weiß nicht – nichts, – aber 's muß geschehen,“ sagte Tom entschieden.
„Nun, aber,“ sagte Marks unruhig, „'s wird – seht nur,“ an das Fenster gehend, „'s ist finster wie in 'nem Wolfsrachen, und, Tom –“