»Nun, Junge,« sagte Legree mit einem verächtlichen Fußstoß, »wie befindest Du Dich? Habe ich Dir nicht gesagt, ich könne Dir Eins oder das Andre beibringen? Wie gefällt's Dir, he? Wie bekommen Dir die Schwielen, Tom? Bist nicht ganz so keck wie Du gestern Abend warst? Könntest jetzt wohl nicht einen armen Sünder auf ein Bischen Predigt freihalten, nicht, he?«
Tom antwortete Nichts.
»Auf, Vieh!« sagte Legree, indem er ihn wieder stieß.
Das war eine schwere Aufgabe für einen so zerschlagenen und entkräfteten Menschen, und als Tom sich bemühte, es zu thun, brach Legree in ein viehisches Gelächter aus.
»Wovon bist Du diesen Morgen so sanft, Tom? Vielleicht gestern Abend erkältet?«
Tom war indessen auf die Füße gekommen und stand seinem Herrn gegenüber mit fester, standhafter Stirne.
»Teufel, Du kannst's!« sagte Legree, indem er ihn betrachtete. »Ich glaube, Du hast noch nicht genug gekriegt. Jetzt, Tom, ohne Umstände auf die Knie und bitte mich um Verzeihung wegen Deiner Streiche von gestern Abend.«
Tom bewegte sich nicht.
»Nieder, Hund!« sagte Legree, indem er ihn mit der Reitpeitsche schlug.