»Und diese Handschuhe! Gott sei uns gnädig!« sagte Elise, »meine Hände verlieren sich darin.«
»Ich rathe Dir, sie hübsch ordentlich anzubehalten,« sagte Georg. »Dein zartes Pfötchen könnte uns Alle verrathen. Nun, Mrs. Smyth, tretet Euren Dienst an, und seid unser Tantchen — merkt darauf.«
»Ich habe gehört,« sagte Mrs. Smyth, »daß Männer unten gewesen sind, die alle Schiffscapitäne vor einem Manne und einer Frau mit einem kleinen Knaben gewarnt haben.«
»So!« sagte Georg. »Nun, wenn wir solche Leute sehen, so können wir 's ihnen sagen.«
Ein Miethwagen fuhr nun vor, und die freundliche Familie, welche die Flüchtlinge aufgenommen hatte, drängte sich um dieselben, um Abschied von ihnen zu nehmen.
Die Verkleidung, welche die Flüchtlinge angenommen hatten, war nach den Winken des Tom Locker eingerichtet worden. Mrs. Smyth, eine achtbare Frau aus der Niederlassung in Canada, wohin sie flohen, die glücklicher Weise grade im Begriffe war, über den See dahin zurückzukehren, hatte eingewilligt, als die Tante des kleinen Harry aufzutreten; und um ihn an dieselbe zu gewöhnen, hatte man ihn die letzten zwei Tage allein unter ihrer Obhut bleiben lassen; und ein besonderer Aufwand von Liebkosungen, in Verbindung mit einem unendlichen Betrage von Kuchen und Zuckerwerk, hatten die Anhänglichkeit von Seiten des jungen Herrn befestigt.
Der Miethwagen fuhr nach dem Landungsplatze. Die zwei vermeintlichen jungen Männer schritten über das Brett in das Boot, indem Elise Mrs. Smyth mit vieler Artigkeit am Arm führte und Georg für das Gepäck Sorge trug.
Als Georg vor dem Büreau des Kapitäns stand, um für seine Reisegesellschafter Zahlung zu leisten, hörte er zwei Männer neben sich reden.
»Ich habe jeden, der an Bord kam, beobachtet,« sagte der Eine, »und weiß, sie sind nicht in diesem Boot.«
Die Stimme war die des Bootsschreibers. Der Andre, mit dem er sprach, war unser alter Freund Marks, der mit jener unschätzbaren Beharrlichkeit, welche ihn charakterisirte, nach Sandusky gekommen war, um zu sehen, wen er verschlingen könne.