»Da, nun ist sie Dein mit Leib und Seele,« sagte St. Clare, ihr das Papier aushändigend.

»Nicht mehr mein, als sie es zuvor war,« entgegnete Miß Ophelia. »Niemand als Gott hat das Recht, sie mir zu geben; aber ich kann sie jetzt beschützen.«

»Wohl, so gehört sie Dir durch eine Fiktion des Gesetzes,« sagte St. Clare, während er in sein Zimmer zurückkehrte und sich wieder zu seiner Zeitung niedersetzte.

Miß Ophelia, welche sich selten lange in Mariens Gesellschaft aufhielt, folgte ihm in das Zimmer, nachdem sie zuvor sorgfältig die Urkunde fortgelegt hatte.

»Augustin,« sagte sie plötzlich, während sie sich mit Stricken beschäftigte, »hast Du nie daran gedacht, Verfügungen irgend einer Art zu Gunsten Deiner Dienstboten für den Fall Deines Todes zu treffen?«

»Nein,« entgegnete St. Clare, während er fortfuhr zu lesen.

»Dann kann sich alle Deine Nachsicht gegen sie am Ende als eine große Grausamkeit herausstellen.«

St. Clare hatte oft dasselbe gedacht, aber er antwortete nachlässig:

»Ich habe die Absicht, noch Verfügungen zu treffen.«

»Wann?« fragte Miß Ophelia.