[71] Vide Band I, Seite 199.

[72] Seine Heimath ist Sumatra.

[73] Sc.: Die Affuite nämlich zu verlängern.

[74] Leider hatte ich keine Gelegenheit, die grossen und bedeutenden China-Anpflanzungen der Preangerprovinz zu sehen. Seit Junghuhn (vor 50 Jahren) auf dem Abhange des Tankuban Prahu die erste „Kinacultur“ anlegte, hat diese unter seinem Nachfolger Bernelot Moens in Java einen grossen Aufschwung genommen; ja noch mehr: Selbst die Gewinnung des Alkaloid (Chinin) wird seit ungefähr fünf Jahren auf Java fabrikmässig betrieben. In den Jahren 1889–1893 wurden 2,257,000, 2,820,000, 3,090,000, 2,330,000 und 2,710,000 Kilo Chinarinde exportirt.

[75] In der alten Stadt Batavia besteht ein „Kaffeehaus“, in welchem à la carte servirt wird.

[76] Spinat, Bohnen, Gurken, kleine Sorten von Erbsen findet man überall.

[77] Die Malayen sehen nicht im Herzen, sondern in der Leber den Sitz der Gefühle, z. B. sakit hati = kränken heisst wörtlich übersetzt Leber — krank u. s. w.

[78] Im Jahre 1890 hatte Java 97 europäische Volksschulen (mit 8500 Schülern), 3 Realschulen (burgerscholen) für Knaben, 1 für Mädchen, 1 Bürger-Abendschule und 18 Privatschulen.

[79] Im ganzen indischen Archipel befindet sich kein jüdischer Tempel und keine jüdische Cultusgemeinde, obwohl zahlreiche Juden im Handel, in der Armee und im Corps der Beamten gefunden werden.

[80] Vide I. Band, Seite 146.