[81] Hier soll der Fluss Tji-Liwong entspringen.
[82] Ein Geschenk des Königs von Siam, welcher im Jahre 1870 Batavia zum ersten Male besucht hat.
[83] Ueberrascht war ich, weil ich bei meiner Ankunft nicht wusste, dass Ngawie mit seinen zwei grossen Militär-Etablissements 10 km weit von der nächsten Eisenbahnstation entfernt lag.
[84] Von den übrigen Inseln des indischen Archipels hat nur Sumatra Eisenbahnen und zwar je eine auf der Nord-, West- und Ostküste.
[85] Nach dem statistischen Bericht des Ministeriums der Colonien (1894).
[86] Bei dem Dorfe Gangángan.
[87] Sein Vorgänger im Jahre 1889 hatte niemals mehr als 15% der Sträflinge im Spitale.
[88] Vor dem Jahre 1891 bestanden zwei Strafanstalten für die Taugenichtse der Armee. Die Europäer wurden nach Klatten (Provinz Surakata) geschickt, wo das Fort Engelenburg (nomen — omen??) sie beherbergte; seit acht Jahren jedoch werden in Ngawie beide Rassen aufgenommen, weil Klatten als Strafdetachement aufgehoben wurde.
[89] In der deutschen und österreichischen Armee ist sie schon seit Jahrzehnten abgeschafft, und doch wurden im Jahre 1870 in Frankreich, und im Jahre 1878 in Bosnien glänzende Siege erfochten. Ich muss noch bemerken, dass erst seit dem Jahre 1891 auch die Insassen der Militär-Gefängnisse nach Abbüssen ihrer Strafzeit für 1 oder 2 Jahre nach Ngawie gesendet werden können.
[90] Im Westen Javas führte im 15. Jahrhundert Sjeikh Nuru’d-dûn Ibrahim ibn Manlana Israîl, volgens „Veth Java“ den Islam ein. Auf dem Hügel Djati bei Cheribon baute er sich ein Haus und — heilte eine lepröse Frau. Es ist also die Mittheilung von Dr. T. Broes van Dort, dass die Hindus und Chinesen die Lepra in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts eingeführt hätten, für jeden Fall noch einer Kritik zu unterziehen.