In Leipzig lebte und wirkte Brockhaus bis an seinen Tod, der freilich früher eintrat, als er geahnt haben mochte: am 20. August 1823, also schon im siebenten Jahre seit dem Verlassen Altenburgs.
So wurde Leipzig doch, wie er schon in Amsterdam gewollt hatte, der Hafen, in welchem sein Lebensschiff, nach mancher stürmischen Fahrt und nachdem ihn widrige Winde vor Jahren daraus vertrieben hatten, vor Anker ging. Zugleich wurde es aber die bleibende Stätte der von ihm gegründeten Firma, auf welcher diese sich im Laufe des auf seinen Tod folgenden halben Jahrhunderts nach dem genialen Plane ihres Begründers und doch in einer Weise entwickelte, wie er selbst es wol kaum zu hoffen gewagt hatte.
Druck von F. A. Brockhaus in Leipzig.
Fußnoten
[1] In Heppe's Werke: »Zur Geschichte der evangelischen Kirche Rheinlands und Westfalens« (2 Bände, Iserlohn 1867-70), II, 32.
[2] Vgl. Rotermund's »Lexikon aller Gelehrten, die seit der Reformation in Bremen gelebt haben, nebst Nachrichten von gebohrenen Bremern, die in andern Ländern Ehrenstellen bekleideten« (Theil 1, Bremen 1818).
[3] Heppe in seinem bereits genannten Werke, II, 462.
[4] Wol absichtlich für adorabile aus Erbitterung gegen das katholische Unwesen.
[5] Der Stock, an dem der Klingelbeutel befestigt ist.