[25] Auch in Amsterdam, wie bereits erwähnt.
[26] Vgl. über ihn W. von Bippen: »Charles von Villers und seine deutschen Bestrebungen«, in den »Preußischen Jahrbüchern«, herausgegeben von H. von Treitschke und W. Wehrenpfennig (27. Band, 3. Heft, Berlin1871). Dieser interessante und werthvolle Essay macht den dankenswerthen Versuch, »die Erinnerung an einen Mann wieder zu erwecken, der, ein geborener Franzose, einst von vielen der Besten unsers Volks geachtet, von manchen geliebt, der Ehrenbürger einer deutschen Stadt, jetzt fast der Vergessenheit anheimgefallen ist«. Wir verfolgten mit obiger Darstellung (die vor dem Erscheinen jenes Aufsatzes geschrieben wurde) den gleichen Zweck, und so möge es uns gestattet sein, hier den Wunsch und die Hoffnung auszusprechen, daß der dazu gewiß vorzugsweise geeignete und berufene Verfasser jenes Aufsatzes auf Grund des auf der hamburger Stadtbibliothek befindlichen und dieser von Dorothea Rodde geschenkten literarischen Nachlasses ihres Freundes dem deutschen Volke ein Lebensbild von Charles von Villers liefern möge, das in der gegenwärtigen Zeit doppelt willkommen sein würde.
[27] Den Rest seines frühern kaufmännischen Geschäfts.
[28] Dieses damals großes Aufsehen erregende Werk, dessen weiterer Titel lautet: »seit dem Tode Friedrich's II.«, erschien 1807 anonym und war von dem vielgenannten Kriegsrath von Cölln verfaßt (geb. 1766, gest. 1820), der nach den für Preußen so traurigen Ereignissen von 1806 die preußische Verwaltung heftig angriff, deshalb 1808 in Untersuchung gezogen, später aber im Bureau des Staatskanzlers Hardenberg angestellt wurde. Die Schrift trägt die bekannte pseudonyme Firma »Peter Hammer« mit dem Verlagsort »Köln und Amsterdam«. Nach Obigem und nach andern Mittheilungen war Brockhaus jedenfalls bei dem Verlage derselben betheiligt, obwol sie in keinem seiner Verlagsberichte aufgeführt ist; in Heinsius' »Bücher-Lexikon« ist sein damaliger Commissionär in Leipzig, Heinrich Gräff, als Verleger genannt.
[29] Der früher erwähnte Pastor Adolf Heinrich Brockhaus in Meyerich bei Welver.
[30] Ihre an den Kaufmann W. Rittershaus in Dortmund verheirathete älteste Schwester.
[31] Nicht der Buchdrucker Friedrich Richter, von dem Brockhaus das »Conversations-Lexikon« gekauft hatte, sondern ein leipziger Bankier.
[32] Das Taschenbuch »Urania«.
[33] Brockhaus' an Fauriel gerichtete Briefe sind nach des Letztern Tode in den Besitz der mit ihm näher befreundeten geistvollen Gemahlin des berühmten Orientalisten Julius von Mohl in Paris übergegangen und von derselben uns freundlichst zur Einsicht und Benutzung überlassen worden; zu bedauern ist, daß die Antworten Fauriel's nicht gleichfalls erhalten sind.
[34] Dieser Brief von Brockhaus an Baggesen scheint leider gleich ihrer gesammten Correspondenz nicht erhalten zu sein; sollte letztere oder wenigstens ein Theil derselben sich noch irgendwo vorfinden, so würden wir für eine Notiz darüber sehr dankbar sein.