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Das Tanzen ist zu Ende jetzt, Die Beiden haben sich gesetzt, Um von der Arbeit auszuruh’n Und sich etwas zu Gut’ zu thun, Weil endlich selbst ein Hanselmann Vom Springen müde werden kann. Sie hatten Wein zu trinken, Und aßen Brod und Schinken. Die Köpfe wurden roth und warm, Sie lagen sich vergnügt im Arm; Ein Räuschlein hatten Beide schon Und sangen laut in hellem Ton: „Brüderle! Brüderle! Trink’ mir nicht mehr! Köpfle und Beinle sonst Werden zu schwer.“ Dann tranken sie die Flaschen aus Und wankten selig fort nach Haus. |
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Der König sprach: „Ein Jeder kennt Mein Leibgardisten-Regiment. Nürnberger sind es, schön verziert; Die kommen nun hierher marschirt.“ Und was er sagte, es war wahr; Es kam die stolze Heldenschaar In festem Schritt, mit Trommelschlag; Der Letzte, der ging hinten nach. Sie schwenkten rechts, sie schwenkten links; Bald langsam, bald im Sturmschritt ging’s. |
Bei ihrem rauhen Kriegsgesang, Da wurde einem angst und bang: „Wir sind wilde Kerle, wir! Schlimmer als das Tigerthier! Seht, das Auge blitzt voll Feuer, Und der Muth ist ungeheuer. Da zittern die Leute an Arm und an Bein: Wir spießen, Wir schießen Und knallen darein!“ |