Abb. 145. Honnef, vom Leiberg gesehen.
Nach einer Photographie von Stengel & Co. in Berlin. (Zu [Seite 146].)

Abb. 146. Der Sänger vom Drachenfels. (Zu [Seite 149].)

Im Westerwald.

In Westerburg befinden wir uns schon auf dem Hohen Westerwald, der nach Osten noch immer höher ansteigt und in dem kaum hervortretenden Fuchskauten (657 m) den höchsten Punkt erreicht; nach Westen aber senkt sich stufenmäßig zum Rheine hin der Untere Westerwald. Jener liegt durchschnittlich 580 m hoch, dieser erreicht eine mittlere Höhe von 430 m nicht mehr. Im Unteren Westerwald lohnt zwar noch der Ackerbau; seinen Hauptschmuck bilden aber die prächtigen Waldungen. Die eintönigen Hochflächen des Hohen Westerwaldes sind vom Wald ziemlich stark entblößt, und weithin dehnen sich neben Heide und Moor Wiesen oder Weiden, auf denen die kleinen Westerwälder Rinder grasen, aus. Der flüchtige Besucher des Landes hält jedoch auch manche Landstriche des Hohen Westerwaldes für waldreich. Überall erscheinen Nadelholzpartien, die er für große Wälder hält. Kommt er aber näher, so bemerkt er staunend, daß der vermeintliche Wald nur aus einigen langen Reihen Tannen besteht. Er sieht nur eine von den zahlreichen Schutzhecken vor sich, die fast überall angepflanzt sind, um die Ortschaften, die Äcker und die Wiesen vor den rauhen Winden zu schützen.

Abb. 147. Klosterruine Heisterbach. (Zu [Seite 151].)

Abb. 148. Daun in der Eifel.
Nach einer Photographie von Stengel & Co. in Berlin. (Zu [Seite 158].)