„Sie bringen nicht nur sich ins Elend. Denken Sie an Familie und Genossen.“

„Ist bedacht.“

„Dann sehen Sie mich an, wo ich stehe. Ich bin reich. Ich bin Stadtrat und Geheimer Kommerzienrat. Der Herr Regierungspräsident hat mir den Orden hier angehängt. Über das alles müßten Sie weg, — und dann bleiben noch die Richter,“ Wink auf Klotzsche, „und,“ neuer Wink, „die Herren mit dem Säbel . . . In Ihrem Interesse fordere ich Sie auf, mir den Brief meines seligen Herrn Vaters auszuliefern.“

„Den brauche ich,“ sagte der Arbeiter.

v. Popp sagte:

„Eherne Mauer? Komischer Kauz. Das hängt immer von den Gründen ab, die man hat, ehern zu sein.“

„Die Welt!“ seufzte ironisch die Anklam. „Sie ist so mißtrauisch und an das Böse zu glauben leider sehr geneigt.“

Gretchen, mittlerweile ganz nahe bei Leni, streckte ihren langen Hals vor, und unter dem Katerblick Klotzsches wisperte sie bleich:

„Wollen Sie Kokotte werden?“

„Dummes Luder!“ erwiderte Leni; und Gretchen, die Augen verdreht: