Die gekrampften Fäuste hob er bis unter das Gesicht des Andern.
„— sind der, den sie liebt.“
Horst Heßling fuhr zurück. „Sie sind außer sich,“ sagte er und wollte weiter. Balrich, ihm nach mit einem Sprung, warf ihn an den Schultern herum. Horst Heßling war plötzlich tiefrot, den Angreifer stieß er fort.
„Achtung! Hier ist mein Stockdegen;“ — und er zog ihn. „Ich bin in Notwehr.“
„Lump!“ sagte Balrich. „Feigling!“ Mit Schimpfworten wich er vor den gereizten Ausfällen des Feindes zurück, immer zurück, bis an die Planke. Da, ein Schlag, der Degen klirrte und fiel hin, die Handgelenke des Feindes wanden sich unter den Fäusten Balrichs.
„Los!“ sagte Balrich. „Stoßen Sie mich in den Stacheldraht! Wer übt jetzt Notwehr? Mit den Stichen im Nacken darf ich Sie totschlagen.“
Horst Heßling sah es ein, er hörte auf, sich zu winden. „Verhandeln wir!“ keuchte er, worauf Balrich ihn losließ. Sogleich hatte der Reiche wieder seine überlegene Fresse. „Hunderttausend,“ warf er hin. Balrich schnob: „Heiraten!“
„Hunderttausend. Ich fange dort an, wo mein Vater aufgehört hat.“
„Ihr Vater hat beileibe nicht aufgehört. Er bietet mir noch ganz Gausenfeld.“
„Also ganz Gausenfeld,“ bot der Sohn, korrekt und höhnisch. Balrich schnob: