Hier fiel er vollends über Balrich her; auf der Wange Balrichs schallte ein Kuß. Balrich ließ es vorbeigehen. Dann sagte er:

„Tue ich es aber, wer weiß, so verleugnen Sie mich.“

„Nie! Bei den Flügeln des heiligen Geistes, nie!“

Wie ein Turm in der Nacht. Balrich tastete sich um ihn herum und schnell zur Pforte. Noch nicht erreicht, und einem Vorsprung im Zaun, entstieg noch einer.

„Ich habe den Drang, Ihnen zu sagen —“ Es war Kraft Heßling.

„— daß ich meinen Bruder nur mißbilligen kann. Er ist nicht feinfühlig, nicht edelgesinnt. In Ihnen vermute ich eine verwandte Seele.“

Da Balrich zweifelte, woran er sei, beteuerte Kraft: „Sie dürfen mir glauben. Nie wäre ich so unzart gewesen, Ihre Schwester zu verführen.“

Allerdings. In dieser Beziehung war ihm zu glauben. „Was wollen Sie denn?“ fragte Balrich.

„Ihnen helfen, Sie Lieber.“

„Die Reichen sind verrückt,“ dachte Balrich. „Kommst du ihnen mit Gewalt, geben sie nicht nur ihr Geld her, sondern sogar ihr Herz.“