Und er ging über die Wiese nach Haus B. Hans Buck rief ihm nach:
„Morgen abend wieder!“
„Aber nicht, weil du es bist,“ dachte Balrich. „Und Villa Höhe, die will ich erst wiedersehen, wenn sie mein ist, das schwöre ich. Dann komme ich und werfe euch hinaus.“
In dieser Nacht an seinem Tisch dachte er dennoch viel an Hans Buck. Was Klinkorum ihm mitgegeben hatte, war bald aufgearbeitet, und seine eigenen Bücher hatte er noch nicht da; ganz leicht hätte er Thilde folgen können, abends, als sie ihm nachschlich bis auf die Treppe. Er hatte sie aber fortgeschoben, und lieber dachte er, aus Sparsamkeit beim Mondschein, des feinen und schlauen Knaben von Villa Höhe, und daß er ihn wiedersehen werde.
Am Montag nach Feierabend trafen sie sich freilich bei Klinkorum, und nach dem Unterricht hatte Hans Buck nichts Geringeres vor, als daß sie zusammen in die Stadt gingen, das Bezahlen sei seine Sache. Aber Balrich, mit finsterer Miene, zeigte auf den Packen Bücher, den er bekommen hatte.
„Sechs Stunden bis zum Morgen — das reicht kaum.“
Und er ließ den Leichtfuß dastehen.
Erst am Sonntag willigte er ein, spazieren zu gehen. Schwere Luft, rauchiger Sonnenuntergang, — und da Balrich nichts anderes zuließ, gingen sie querfeldein und vorbei an den Arbeitervillen, eben dort, wo er ehemals mit Thilde ging. Auch jetzt herrschte Ernst; Hans Buck ging gemessen und überlegte.
„Das sind nun sieben Nächte,“ sagte er, „und du hast rote Augen.“
„Anders geht es nicht,“ entschied Balrich. Der reiche Kamerad gab es zu, im Tone hoher Achtung.