„Sie hatten Reiher, solche findest du nicht noch einmal,“ — und wendete sich zum Gehen. Da er kein Glied rührte und brütend aussah, fragte sie eingeschüchtert: „Was hast du?“
Er fuhr auf; aber anstatt sie anzufahren, wie sie es befürchtete, lächelte er mit seliger Güte — und sagte:
„Leni, du selbst sollst solche Reiherfedern haben! Und Kleider, Automobil, eine Villa. Die Villa Höhe!“
Da lächelte sie wie er, selbstvergessenes Lächeln, an der Landstraße, im Regen.
Ihr ward es kalt, sie machte kehrt und murmelte: „Du bist verrückt.“
„Nein. Ich arbeite, bis du es hast,“ sagte er fest. Sie sagte mit Wehmut:
„Dabei kann ich achtzig Jahre alt werden. Von deinem Lohn!“
Er neigte sich zu ihr:
„Du sollst etwas wissen, Leni, was ich den anderen nicht sage. Komm!“
An der Hand führte er sie bis in sein Zimmer. Er zog aus dem Tisch die Lade mit den Büchern. Sie untersuchte alles.