„Das lernst du des Nachts? Davon hast du jetzt rote Augen. Und wenn du es weißt, bekommst du Geld?“
Er erklärte ihr, daß er arbeite, damit er fähig werde, für sein Recht zu kämpfen, für ihres. Sie suchte alles zu begreifen.
„Zwei Jahre, bis du dies hier weißt? Sechs Jahre, bis du Rechtsanwalt bist? Acht Jahre oder auch zehn, bevor du genug verdient hast, um den Prozeß gegen Heßling zu führen . . . Danke, dann ist meine beste Zeit vorbei.“
„Dann kommt das Leben in Villa Höhe!“
„Du glaubst, sie werden einfach ausziehen und uns hineinlassen? So sehen sie nicht aus.“
„Sie werden müssen,“ behauptete er erregt. „Sie wohnen dort unrechtmäßig.“
„Darum helfen ihnen alle die anderen, die ihr Geld auch nicht rechtmäßiger haben.“
Balrich verstummte. Woher kam es, daß Leni, achtzehnjährig, Zweifel hatte wie der dicke Herr Buck, und die Welt schon durchschaute?
Da sie ihn enttäuscht sah, sagte sie:
„Es wäre schön, und du meinst es gut. Aber ich kenne vielleicht einen kürzeren Weg.“