Der ging das Gesicht des Medizinalrates in die Breite, es begann zu strahlen.

„Sie sind aber gesehen worden. Nackt am Fenster, gegen Morgen, als das Haus schon offen und Leute unterwegs waren.“

Balrich, überrumpelt, behielt seine verschlossene Miene; in ihm jagte es. Wann hab’ ich denn —? Doch, damals hab’ ich. Es ward Tag, ich lag im Fenster und dachte. Das war doch Zufall, ich wußte es selbst nicht mehr, woher soll dieser —. Aha! Er hat es von Heßling, und Heßling? . . . Er wandte den Kopf. Die Kameraden blickten alle in derselben Richtung, auf einen Mann, der sich zu verstecken suchte. Jauner, wer sonst . . . Balrich sagte rauh:

„Das kann wahr sein oder nicht. In meinem Zimmer jedenfalls bin ich mein eigener Herr, und Spione kümmern mich nicht.“

Der Herr von der Behörde fragte lauernd:

„Sie halten sich hier wohl überhaupt für gleichberechtigt?“

Balrich antwortete:

„Ich habe einen freien Vertrag geschlossen. Was mich angeht, ich erfülle ihn auch.“

„Aber die Gegenseite?“

„Ich muß nicht ausspioniert werden.“ Ihm kam eine Erkenntnis, er faßte den Herrn ins Auge. „Hier muß auch keine Komödie aufgeführt werden meinetwegen.“