Das wollen sie hier gerade hören, fürchtete er, und setzte schnell hinzu: „Das wissen aber alle. Ich bin nicht verrückter als die anderen.“
„Ich möchte es Ihnen glauben,“ sagte der Arzt einfach. „Ist es wahr, daß Sie Einfluß haben auf Ihre Genossen?“ . . . Unter dem mißtrauischen Blick Balrichs erklärte er: „Es wäre nur natürlich. Sie haben eben mehr Willenskraft, — was Sie auch durch Ihr Studium beweisen . . . Es muß doch hart sein?“
Dies klang teilnehmend: der Arbeiter sagte dennoch, rauh klagend:
„Ich soll wohl überarbeitet sein? Sie wollen mich nur hineinlegen.“
Der junge Blonde beugte sich weiter vor.
„Denken Sie das nicht! Ich weiß selbst, was schuften heißt. Sie wollen eben heraus aus dem Elend.“
„Nicht nur ich!“ sagte Balrich, und Begeisterung ergriff ihn unversehens. „Auch die anderen sollen da heraus! Einer muß es doch machen, der bin nun ich.“
„Sie fühlen den Beruf?“
Da schlug er sich an die Brust.
„Mir ist es aufgetragen. Es ist meine — meine —“