Da Heßling nach Luft schnappte:

„Sie sind schon ganz krank, weil Sie die Hauptsache nicht wissen. Aber ich will Sie nicht krank machen,“ sagte er finster, „obwohl Sie mich haben verrückt machen wollen.“

Einen äußersten Augenblick zögerte er, — dann ein Griff in die Tasche, er hielt dem Heßling ein Stück Papier hin.

Heßling las, Balrich folgte finster seinen Augen. v. Popp inzwischen sagte zu der Allgemeinheit:

„Ihr Zivilisten seid komische Käuze. Das ist doch Rebellion. Da schlägt man doch mit der eisernen Faust drein!“ Er schwoll rot an. Der Sohn Kraft aber schlug wirklich los. Bitterböse schlug er auf den Tisch zwischen die Teetassen. Sie klirrten leicht, — indes Kraft erschöpft in sich versank.

Der Generaldirektor nahm den goldenen Zwicker wieder herunter. „Da, stecken Sie Ihr Eigentum wieder ein,“ sagte er kurz ablehnend. „Der Brief ist natürlich unecht.“

„Das mußten Sie sagen,“ meinte Balrich.

„Gefälscht! Erstunken!“ . . . Heßling sammelte sich. „Sollte er indes für echt erkannt werden, kann ich beweisen, daß der Schreiber mein persönlicher Feind war. Wie?“

Er wandte sich an seinen Schwager Buck.

„Du wirst es bezeugen. Dein Vater ist von mir gestürzt und erledigt worden, daher war er mein Feind.“