Nur seine Nichte Anklam erklärte hierauf, sie verstehe vollkommen.

„Ich will nichts Unrechtes,“ versetzte Balrich fest. Da hielt Heßling sich nicht länger. „Nein!“ schrie er. „Köstlich! Das heilige Eigentum bedrohen!“ Die Erhabenheit war fort, dringend sah er umher nach Zeugen und hielt sich an den General. „Das heilige Eigentum, auf dem egal der ganze Staat ruht!“

„Wenn es angemaßt ist,“ behauptete Balrich. Der General sagte: „Komischer Kauz. Hat er gedient?“

Heßling war so sehr außer sich, daß er dem hohen Herrn dazwischenfuhr. „Mich läßt es kalt,“ brüllte er schlagflüssig, „was den Menschen auf seinen Irrsinn gebracht hat.“

„So sehn Sie aus,“ sagte Leni mit ihrer klaren, eindeutigen Stimme, und auf ihrem Stuhl schaukelte sie sich.

„Das Irrenhaus hat er schon hinter sich,“ brüllte Heßling. Leni sagte klar: „Sie noch nicht. Aber die Vorfreude ist das Beste.“

Horst sowohl wie der Rechtsanwalt Buck ermahnten sie dringend, sich zu mäßigen. Von der Tür her der junge Hans lächelte sie selbstvergessen an. Guste zuckte beleidigt mit dem Rücken. Ihre Tochter Gretchen aber, trotz Katerblicken Klotzsches, rückte wie im Traum immer näher zu Leni.

Heßling wollte weiterbrüllen, seine Stimme überschlug sich, und dann klang sie gequält.

„Mich interessieren seine Geheimnisse nicht. Ich schmeiß ihn ’raus, und die Sache ist behoben.“

„Sie schmeißen mich nicht hinaus,“ Balrich zeigte seine guten Zähne. „Denn Sie wollen mehr wissen, als Ihre Spitzel Ihnen zutragen.“