„Auch wir sind das Volk“, behauptete drohend Frau Acquistapace.
„Und mein Mann“, kreischte die Pipistrelli, „wird wohl mit den heiligen Glocken Gott anrufen dürfen, wenn Ihre Komödianten dem Teufel Lieder singen.“
Der Schlosser Scarpetta verhielt sich hinter der Säule ganz still; nicht umsonst hatte er von gewissen Arbeiten erfahren, die im Rathaus zu vergeben waren. Don Taddeo und der Advokat Belotti konnten beide recht haben, denn Kirche wie Rathaus brauchten einen Schlosser.
Der Advokat griff, nun ein gemessener Abstand zwischen ihm und dem Priester lag, an seinen braunen Strohhut und zog ihn im Bogen.
„So erfahren Sie denn, mein Herr, unser letztes Wort! Falls Ihr Beauftragter mit der Störung einer öffentlichen Veranstaltung, wie eine Theatervorstellung es ist, nicht aufhört, sind wir entschlossen, die bewaffnete Macht gegen ihn zu Hilfe zu nehmen.“
Dabei entfernte er sich weiter rückwärts und eilig.
Die Frommen umdrängten den Priester. Sie hatten nur eine Stimme.
„Soll mans geschehen lassen, Reverendo?“
Er überblickte ihre Zahl und strich mit der Hand flach vor sich hin.
„Das Maß wird nun bald voll sein, meine Freunde; wir brauchen nur zu warten.“