Er wandte den Kopf und sah, fieberhaft klagend, in das Gesicht des Freundes.
„Sieben Tage der Angst“, murmelte er. „Wie man hoffen kann! Es ist lächerlich. Immer zitternd in ihrer Nähe, nie sie sehen, — und im Herzen wissen, daß der Abend bevorsteht, an dem sie mir erscheint: mir, der ich ihr dort hinauf alles, alles —“
„Still, Nello!“
„Und nun ists aus? Kann sie nicht noch kommen?“
„Schweig! Man hört uns . . . Er fragte nach der dritten Loge im ersten Rang rechts“, rief Gaddi den andern entgegen. „Warum steht sie leer im ausverkauften Haus? Ich muß sagen, daß auch mich —“
„Das ist ja die Loge der Familie Nardini“, erklärte Polli.
„Aber —“ machte der Advokat von fern.
Nello wandte sich, die Finger ineinander geschlungen, dem Tabakhändler zu.
„Ist das wahr?“ fragte er.
„Eh! Beim Bacchus!“