Das Lachen ging in Stößen durch den Saal; wenn es oben endete, begann es unten. Auf der Galerie, die sich wieder gefüllt hatte, rief man:

„Wie er tüchtig ist, der Doktor!“

Und die Väter hoben ihre Kinder auf die Schultern, damit sie ihn sehen konnten. Der Advokat Belotti wandte sich ironisch an seine Nachbarn in der Klubloge:

„Es scheint, daß der Doktor Ranucci den größten Erfolg des Abends hat.“

Sein Bruder Galileo zeigte sich wieder im Parterre, lehnte alle Bemitleidungen ab und sagte:

„Unterhalten habe ich mich doch. Und der Zahn war nicht mehr gut.“

„Wie man vom Lachen heiß wird!“ bemerkte Mama Paradisi. Wie Mancafede wegsah, nahm sie ihr Fläschchen und befeuchtete sich unter den Achseln.

Frau Polli schlug mit ihrem Fächer mächtige Luftwellen.

„Welche Hitze! Werden sie denn niemals wieder anfangen?“

„Und die Haushälterin des Herrn Ortensi“, flüsterte der Tabakhändler, „hat ein gewisses Parfüm an sich —! Ich weiß wohl, daß er blind ist, aber hat er denn auch den Geruch verloren? Keines von jenen Mädchen auf der Bühne roch so stark. Du weißt, als Mitglied des Komitees konnte ich es nicht vermeiden, dort einmal nachzusehen. Aber was man nicht glauben würde, ist, daß auch dein Olindo sich dort umhertrieb. Ah! Schlingel, daß du dich nicht aus deiner Ecke rührst!“