„Wird er ihr glauben? Wird er? . . . Er glaubt ihr!“

„Es ist ein wenig spät. Ich würde sie nicht mehr nehmen.“

„Du hast keine Poesie, Malandrini. Höre doch, was sie einander vorsingen. Ihnen scheint, daß sie vor ihrem Hause stehen, wie in ihrer Hochzeitsnacht, unter den Ölbäumen, durch die der Mond scheint. Man hat solche Einbildungen, wenn man liebt.“

„Woher weißt du das?“

„Da, Polli, wieder ‚Sieh, Geliebter, unser umblühtes Haus‘.“

„Aber es ist entschieden kein Vergleich möglich mit unserem Phonographen. Das ist übrigens gut: Laß uns unser Bett aufsuchen. Ich sehe kein Bett: alles Stein, und der Himmel sieht nach Regen aus. Ah! Sie meinen, daß sie sich unter jenen Bogen legen wollen. Einverstanden; aber ob sie sich so aufführen werden, daß wir Olindo hier lassen können? . . . Was gibts, Giocondi?“

„Der Bettler, da ist er. O! ist der Cavaliere komisch. Seht ihn euch an, Töchter! Ich kenne ihn schon. Er hat es mir vorgemacht, und ich habe ihm Ratschläge gegeben . . . Bravo, Cavaliere!“

„Bravo! Noch einmal! Wie man lacht! Ich kann nicht mehr.“

„Jetzt sind sie allein, kaum erkennt man sie im Schatten; und immer wieder hörst du es durchklingen: ‚Sieh, Geliebter, unser umblühtes Haus heißt uns blühen‘ . . .“

„O Nina, deine Harfe!“