„Man würde nicht glauben, daß man noch auf Erden ist.“

„Es würde sich lohnen, unglücklich zu sein, um dann so glücklich zu werden, wie diese.“

„Aus . . . Was haben sie? Warum soll man nicht klatschen: der Vorhang ist zu.“

„Aber das Orchester spielt weiter. Man sagt, daß sie spielen werden, bis die auf der Bühne sich ausgeruht haben und wieder singen.“

„Pappappapp, ich gehe hinaus und rauche eine Zigarette. Es passiert doch nichts.“

Die jungen Leute in großen Hüten und bunten Halstüchern nickten, die Arme verschränkt, einander in die Augen.

„Wie viele Dinge jetzt vorgehen! Ist es möglich? Solch Leben! So also wird es sein, wenn einmal das Volk sich Gerechtigkeit schafft.“

„Dies aber,“ — und der alte Literat Ortensi breitete zitternd die Arme aus, „o dies geht hinaus über die glückliche Liebe jenes Volkes, das einen Engel gebar. Denn dies, o Beatrice, ist die Abdankung und die elende Herrlichkeit des Helden, der das Land verläßt, das er erkämpfte. Die Liebe der Sterbenden! Ists nicht zuletzt dies, was wir haben?“

Die alte Frau schwieg, und sie streichelte seine Hand.

„Wie schade,“ sagte der Apotheker Acquistapace zu der Witwe Pastecaldi, „daß der General Garibaldi diese Musik nicht gekannt hat! Gewiß hätte er sie spielen lassen, wenn er uns das Ziel, die Freiheit, vor Augen rufen wollte. Welche Begeisterung! Ist mir doch, nun ich zuhöre, als sähe ich wieder dem Helden selbst ins Gesicht.“