„Wir sind Freunde, wie, Polli?“

„Freundschaft, soviel man will, aber —“

„Es gibt kein Aber. Denn, sagen wir nur die Wahrheit: den menschlichen Schwächen sind wir alle unterworfen. Dein Gewissen, Polli, wird dir sagen, ob du gegen deinen Sohn nur als Vater eingeschritten bist oder auch als Rivale. In jedem Fall, Polli, besinne dich auf deine Bürgerpflicht!“

Polli murrte nur noch leise, und der Advokat musterte stolz und zuversichtlich seine verstärkte Truppe. Der Gevatter Achille ging mit der Vermouthflasche umher, weil man Mut nötig habe.

„Hohoho!“ schrien alle gleichzeitig. Vom Café des „heiligen Agapitus“ antwortete es:

„Huhuhu!“

Das Volk vor dem Dom und am Rathaus schrie mit, klatschte in die Hände und pfiff. In allen Fenstern schrien die Frauen. Da donnerte der alte Acquistapace:

„Ist es möglich! Die da drüben haben bei sich den Savezzo!“

„Er wird sich geirrt haben“, meinte der Herr Giocondi. Der Gevatter Achille stieß in seine hohlen Hände:

„Schmeckt das Weihwasser, Herr Savezzo?“