„Laß es dir gut gehen“, sagten sie.

Die Bauern schlugen, weil sie niemand kannten, auf alle ein. Hin und her gestoßen von den Ringenden, polterte Galileo Belotti unaufhörlich:

„Wo ist der Advokat? Wo ist der Buffone?“

Der Advokat eilte mit anfeuernden Armstößen vor dem Rathaus auf und nieder.

„He, Dotti! He, Cigogna! Es ist Zeit, die gute Sache braucht euch . . . Ich kenne dich,“ — und er zog dem Fuhrmann die Bluse über der Brust zusammen, „du hast mir Holz gebracht und in meiner Küche ein Glas getrunken. Wir sind Freunde.“

„Freunde!“ brüllte der Fuhrmann und streckte mit einem Faustschlag den alten Seiler Fierabelli nieder, der eines Bedürfnisses wegen unter die Rathausbogen getreten war. Der Barbier Bonometti schlug sich auf die Brust.

„Sie sind ein großer Mann, Herr Advokat. Wenn der Schlächter Cimabue auch noch zehnmal stärker wäre, als er ist, der Advokat wäre dennoch ein großer Mann! . . . Das Leben für den Advokaten Belotti!“ rief er und durchbrach, mit der Mütze wehend, die Reihen, tödlich angezogen von dem Schlächter, der ihn mit einer Hand vom Boden hob. Schon verlor Bonometti Mütze und Krawatte . . . Der Advokat wandte sich ab, grau im Gesicht. Er sagte heiser zu Polli:

„Der Ruhm will, daß man nicht rechts noch links sieht. Aber glaube mir, Polli, zuweilen stände man lieber mit den andern allen in Reih und Glied.“

Polli kratzte sich den Kopf.

„Inzwischen scheint es, daß wir Prügel bekommen. Meinem Olindo werden sie guttun, aber was mich betrifft —“