„Auch der Cavaliere ist ein Held“, entschied Polli, und Italia drückte ihm und dem Advokaten einen Kranz auf.
Der Barbier Nonoggi stellte sich ein:
„Wir sind also siegreich! . . . Wie? Die Herren haben mich nicht gesehen? Aber ich war es doch, der den Schlächter abgehalten hat, den Advokaten zu ermorden.“
Mehrere erinnerten sich daran. Der Advokat selbst konnte nicht sagen, was in jener Minute geschehen war. Nonoggi ward bewirtet.
Der Gemeindesekretär rückte den Klemmer zurecht.
„Aber woraus schließen die Herren, daß wir die Sieger sind? Mir scheint, daß ich Sie am Boden gesehen habe, Herr Advokat?“
Da der Advokat ihn keiner Antwort würdigte:
„In jedem Fall halten unsere Gegner sich nicht für geschlagen. Daß sie sich ins Innere des Cafés ‚zum heiligen Agapitus‘ zurückgezogen haben, sollte uns nicht zuversichtlich stimmen. Vielleicht schon im nächsten Augenblick verlassen sie es, um, durch die Feier vermeintlicher Siege weniger erschlafft als wir, das Café ‚zum Fortschritt‘ im Sturm zu nehmen.“
Der Kaufmann Mancafede, Polli, der Cavaliere Giordano setzten, verstummt, ihre Gläser hin. Da bog aus dem Corso ein Zug auf den Platz. Der Konditorjunge Coletto war der erste; er blies quäkend durch die Hände. Die Jungen hinter ihm pfiffen den Marsch der Mandolinen und Gitarren mit; und in der Mitte der Arbeiter, geführt von den beiden jungen Leuten mit großen Hüten und bunten Halstüchern, stampfte der Schlächter Cimabue.
„Man sollte es nicht für möglich halten“, bemerkte der Stadtzolleinnehmer. „Warum schlägt er sie nicht nieder?“