Sie kamen vorüber, in ihrem unternehmenden Schritt, mit ihrer flinken Musik. Die beiden jungen Leute hatten die Hände fest im Gürtel des Schlächters.

„Und der Gürtel ist offen! Sobald er sich rührt, reißen sie ihm die Hose herunter!“

Der Advokat erhob sich und entblößte den Kopf. Die Herren klatschten.

Ein kleiner Haufe, der hinter dem Brunnen noch immer sich hin und her schob und Zurufe ausstieß, ging plötzlich auseinander; man sah in seinem Innern den Savezzo am Boden liegen; und das Haar zurückstreichend, richtete Nello Gennari sich auf. Wie er, die Schultern ein wenig emporgezogen, zögernd über den Platz ging, riefen mehrere Frauen, die zurückgekehrt waren:

„Es lebe der schöne Komödiant! Auch tapfer ist er!“

Die Herren beim Café kamen ihm schon mit Gläsern entgegen. Der Advokat sah sich über die Schulter nach dem Gemeindesekretär um; aber er war hinter den andern verschwunden. Der Kaufmann Mancafede beantragte:

„Dieser Savezzo muß aus dem Klub ausgestoßen werden. Wir sind es der Sache der Freiheit schuldig, unseren Sieg rücksichtslos auszunützen.“

Auch der Baron Torroni war der Meinung. Der Advokat widersprach.

„Wir müssen unsere Gegner durch Milde in Erstaunen setzen und versöhnen. Das verlangt die Klugheit des wahren Staatsmannes, der über den Parteien steht.“

Der Gevatter Achille unterstützte ihn.