„Mich werden sie noch schlechter behandeln als den Cavaliere, denn sie hassen mich.“
„Du solltest nicht mit dem Wein spekulieren“, riet der Gevatter Achille. „Lieber mit allem andern, aber nicht mit dem Wein.“
Sie beschrieben ihm, ohne Schwung, die Art, wie er sich vielleicht ungesehen am Dom entlang drücken könne. Er murmelte nur:
„Ihr habt gut reden, ihr seid hier zu Hause.“
Da stand drüben der Savezzo auf und kam herbei. Wie die Herren ihn stumm empfingen, lächelte er düster.
„Man hat sich hier wohl geärgert, weil das Volk seine Rechte zu fordern wagte und weil es Führer gefunden hat, die seinen Forderungen Worte gaben?“ fragte er. Der Gevatter Achille erwiderte:
„Das Weihwasser des Freundes Giovaccone schmeckt Ihnen wohl nicht mehr, Herr Savezzo?“
„Da Sie gerade die Flasche in der Hand haben, geben Sie mir einen Vermouth!“ — und Savezzo machte es sich bequem.
„Alle diese Scherze, meine Herren, galten nicht Euch: ich habe sie veranlaßt, um dem Advokaten zu zeigen, daß es noch andere Leute gibt als ihn.“
„Der Advokat ist eine Persönlichkeit,“ sagte der Apotheker; „Sie aber, Herr Savezzo, sind ein Schurke und ein Verräter.“