„Wie sie unglücklich ist, die arme Kleine! Man weiß nicht, was er hat; er sagt, er liebe keine andere, und dennoch will er sie nicht mehr. Sie aber: er könnte sie schlagen, und sie würde ihm die Hand küssen. Man sieht es wohl, denn den Cavaliere Giordano, der doch ein Herr ist, hat sie fortgeschickt.“
„Den Cavaliere?“
„Ja ihn, — obwohl er verspricht, der arme Alte, alles für ihren Maestro zu tun, was sie fordern will. Aber das ist es: was soll sie fordern?“
Der Schneider wendete sich hin und her.
„Das Fräulein will diese Dinge nicht hören“, sagte er.
„Im Gegenteil, sie interessieren mich —“
Flora Garlinda lachte auf.
„— und ich will Euch sagen, was sie für ihren Maestro fordern soll.“
Die Frau legte die Hände aneinander.
„Sie wollten die Güte haben? Die Rina wagte nicht, Sie selbst zu bitten.“