„Rasch hinauf! Woran denkt Ihr denn? Der Maestro wartet nur noch auf Euch.“
„So wird er umsonst warten,“ entgegnete der Schneider, „denn ich werde in seiner Messe nicht spielen.“
Der Barbier entsetzte sich. Der alte Zecchini griff ein.
„Tut es für mich, Chiaralunzi! Ich liebe die Musik, sie ist die Schwester des Weines.“
Alle redeten dem Schneider zu.
„Es handelt sich nicht um den Maestro, den Ihr haßt; es handelt sich um unser aller Erbauung, was Deixel.“
Die Frauen sagten:
„Es handelt sich um Don Taddeo. Wollt Ihr ihn beleidigen?“
Und sie schoben, indes vom Chor herab der Kapellmeister stumm und wild die Arme warf, den Schneider vor sich her in die Wendeltreppe. Sie hielten Wache, bis er droben war.
„Immer Ihr!“