Blandini, Allebardi und der junge Mandolini schoben den Schneider hinunter. Er keuchte nach seiner Frau; aber sie saß dahinten im Haufen, er mußte in der Vorhalle bleiben. Man hörte noch seine ungleichen Schritte hin und her, man riet, was er habe, — da stieg eine Melodie wie aus einer einzigen befreiten Brust, schwungvoll und voll Zuversicht.
„Das Kredo! Aber das ist glänzend!“
„Es ist aus der ‚Armen Tonietta‘“, behauptete Polli.
„Sieh nur den jungen Mann, ich hätte es ihm nicht zugetraut.“ Und da das Stück aus war, unterdrückt, mit Hälserecken:
„Bravo Maestro!“ — indes Don Taddeo sich, schillernd und funkelnd in seinem bestickten Gewand, demütiger über den Altar neigte und seine Hände höher hinauftasteten.
„Komm, heiliger Geist!“
Er wusch sich murmelnd die Hände. Sein Ruf:
„Orate, fratres!“
Ein jähes Aufschwellen des Chores:
„Sanctus! Sanctus! Sanctus!“