„Aber Sie schuldeten mir Rücksicht für meine Wohltaten! Was Sie getan haben, ist niedrig und gemein!“

Gleich darauf, einknickend, zum Weinen verzogen:

„Er bringt mich um. Wohin verkrieche ich mich jetzt. Ah! ich wußte wohl, daß ich hier enden würde: in einer Stadt mit weniger als hunderttausend Einwohnern und umgeben von Geheimnis. Es ist jene verdammte Unsichtbare, die mich umbringen wird durch die Hand des Schneiders!“

Plötzlich lief er auf krummen Knien davon, in den Corso hinein, lief und kam nicht von der Stelle. Frau Camuzzi erschien an der Ecke.

„Cavaliere!“

Sie holte ihn ein; sie flüsterte:

„Nicht dorthin. Der Schneider ist auf dieser Seite.“

Da er stöhnend herumfuhr:

„Der Platz ist voller Leute: dort werden Sie am sichersten sein. Gut, daß Sie noch heute die Stadt verlassen.“

„Ich werde sie nie mehr verlassen.“