„Warum soll es noch kommen? Ist es nicht schon Unglück genug, daß ich euch meinen Wein geben muß?“

Und der Kaufmann begann zu kichern. Er krümmte sich über seinen Magen und ward blau. Man wich mit den Stühlen zurück.

„Ob man dich jemals so gesehen hat, Mancafede!“

„Gebt acht! Ich sage euch etwas.“

Und als er genug Luft hatte:

„Meine Tochter ist — ist eine —“

Der Schluckauf fuhr dazwischen. Mit unsicherer Hand machte der Kaufmann nach dem verschlossenen Fensterladen seines Hauses eine lange Nase. Entsetztes Murren erhob sich. Die Trinker brüllten.

„Still da!“ rief man. „Der Tenor singt.“

Denn Nello stand auf einem Tisch, hatte den Kopf in den Nacken gelehnt und sang in den blauen Himmel hinein:

„Sieh, Geliebte, unser umblühtes Haus —“