»Mit dem verkehren wir nicht,« erklärte Lohmann.
»Er ist aber ein feingebildeter Mann und ganz leicht um den Finger zu wickeln.«
»Wickeln Sie!«
»O, ich nicht, meine Herren, Sie wollen gewiß uzen. Aber ich weiß jemand –«
Sie kam nicht weiter, denn Kieselack kitzelte sie unter der Achsel. Er hatte sich überzeugt, daß die andern nicht hinsahen.
»Das dürfen Sie nicht, Kleiner«; und sie hob den Klemmer von der Nasenspitze. »Wenn Sie das öfter tun, kann Kiepert Sie mal anblasen.«
»Beißt er?« fragte Kieselack von unten; und die Frau nickte mit geheimnisvollen Falten, als beteuerte sie einem Kinde, der schwarze Mann sei eine Tatsache.
Lohmann sagte von hinten, vom Toilettentisch her, neben dem er, die Hände in den Hosentaschen, auf einem Stuhl lag:
»Kieselack, du Frechmops, bist entschieden zu weit gegangen mit Unrat. Was brauchtest du ihn noch zu reizen, wie er hier rausgekommen ist. Er ist ja auch nur ein Mensch, und über seine Kräfte muß man ihm keine Gemeinheiten zumuten. Jetzt kann er uns Stank machen.«
»Ich werd' ihm!« prahlte Kieselack.