„Wie Sie meinen . . . Übrigens wiederhole ich Ihnen, daß Sie verschwenden. Ihre Mama weiß nicht mehr, wie sie die Kleider bezahlen soll, die jetzt wieder für Sie da sind.“
„Möchten Sie, daß ich hinter der Bernabei zurückstehe?“
„Warum vergleichen Sie sich der Bernabei?“
Lola hörte, wie er stammelte. Sie fühlte sich, da sie den Namen seiner Geliebten nannte, im Genuß einer Überlegenheit; fühlte, daß ihr kühles Lächeln ihm unheimlich sei, wie gewissen Wilden eine Jungfrau.
„Ich kenne Sie schon,“ sagte sie. „Sie gehören zu den Männern, die ihrer Freundin etwas Festes im Monat geben und von ihr verlangen, daß sie darüber abrechnet. Man kann, denke ich mir, ganz gut eine Menge Geld verspielen und dann in Kleinigkeiten geizig sein. Nicht?“
„Was Sie sagen, schickt sich nicht für Sie!“
„Nehmen wir an, es wäre eine Frau, eine ältere Frau, die es Ihnen sagte.“
„Sie sind viel zu klug für eine Frau! Übrigens: wozu reden wir. Lange genug haben wir getan, als ob nichts wäre zwischen uns, als ob wir nicht wüßten, daß ich Sie besitzen werde, und daß Sie darauf warten. Ihre Klugheit ändert daran nichts. Was Sie reden, sind bloß Worte; und im stillen wissen wir mehr. Ist es nicht so?“
Seine Stimme fühlte sich an, wie eine Hand, die im Würgen noch schmeichelt.
„Was Sie sagen, schickt sich nicht für Sie,“ erklärte Lola.