„Das genügt nicht —“ und sie zankten schon wieder, vorgeneigt, mit leidenden Gesichtern, aufeinander ein. Lola verfiel in die Furcht, er möchte schon wissen, was sie erst eben gesagt hatte; der Lauscher, der hier hinter jedem Baume stand, hatte wohl schon gesprochen! Und jetzt, da sie ihm in die Augen sah, begriff sie nicht mehr, daß sie’s hatte sagen können. „Ich habe mich aufgegeben, ich habe ihn zu meinem Herrn gemacht!“ In Verzweiflung:

„Was geht Sie’s an: ich liebe Nutini!“

Pardi war plötzlich still. Lola sah verstört beiseite. Er erholte sich.

„Das ist natürlich wieder eine Lüge.“

„Wie kommen Sie dazu —“

„Sonst würde es ihm schlecht ergehen. Aber Sie werden ihn nicht wiedersehen. Sie werden ihn wegschicken, wenn er Sie anredet!“

„Sie sind verrückt. Sie vielmehr: Sie werde ich besser einige Tage nicht sehen. Heute Abend fahren wir nach dem Hause, wo Botta die Balleteuse geliebt hat. Ich bitte Sie, hierzubleiben.“

„Heute Abend überreiche ich dem Kommandanten der ‚Savoia‘ im Namen des Komitees die Fahne. Sie werden mit mir auf das Schiff kommen.“

„Ich werde im Hause der Balleteuse dinieren.“

„Sie werden mit mir auf das Schiff kommen!“