„Nein, ich brauche gar nichts, Sie können gehen.“

Auch der Alte ging: rückwärts, und sah dabei fragend auf Lola. Sie reinigte mit der Serviette einen der Korbsessel, bevor sie sich hineinwagte. Sie hob ein Knie auf das andere, beugte sich darüber, faltete dick die Brauen: „Da sitze ich nun; das habe ich davon.“ Wo war die leidenschaftliche Poesie der Nacht? Schmutzig, nüchtern und gemein war’s jetzt. Der Garten lag voller Abfälle, die schwerlich von Faunen herrührten.

Pardi stieß die Tür auf.

„Guten Tag, Cesare Augusto,“ sagte Lola, mit einem Lächeln aus gesenkten Augen, angewidert und entzückt in einem.

„In Hut und Schleier, als ob sie mir durchgehen wollte! In ihrem großen blauen Schleier, unter dem ihre goldenen Haare schimmern wie ein versenkter Feenschatz.“

Sie blieb regungslos, bis sie seine Hände spürte: da stieß sie, entsetzt, um sich.

„Was gibt’s? . . . Ach so, auch vorhin bist du mir davongelaufen. Habe ich etwas nicht recht gemacht? Aber mir scheint —“

Er tätschelte, und Lola bebte.

„— daß diese Kleine mit mir ganz wohl zufrieden war.“

„Ich habe lange gewartet. Der Hunger macht mich nervös.“